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Glossar zur elektronischen Gesundheitskarte

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PaDok
Patientenbegleitende Dokumentation
Ein vom Fraunhofer-IBMT entwickeltes Verfahren zur elektronischen Übermittlung medizinischer Daten.
 
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Externe Links*):www.ibmt.fraunhofer.de  

Patienten-Kiosk
eKiosk.
Im Kontext der eGK angedachte technische Möglichkeit, mit der Patienten u.a. Ihre elektronischen Rezepte verwalten können. Ein solcher eKiosk könnte z.B. in einer Apotheke aufgestellt werden.
 
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Patientenfach
Nach §291a SGB V muss die elektronische Gesundheitskarte in der Lage sein, durch von Versicherten selbst oder für sie zur Verfügung gestellte Daten speichern zu können. Diese Anwendung der eGK wird als Patientenfach bezeichnet.
 
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Patientenquittung
Gesetzlich versicherte Patienten können sich von dem behandelnden Arzt eine sogenannte Patientenquittung ausstellen lassen. Dies kann direkt nach dem Arztbesuch geschehen (Tagesquittung) oder er bekommt per Quartalsquittung alle Leistungen und Kosten in dem jeweiligen Quartal in einer Übersicht.
 
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Pauschale
Für den Basis-Rollout werden an die betroffenen Leistunsgerbringer Pauschalen gezahlt, mit denen die Anschaffung und Installation der notwendigen Komponenten ohne finanziellen Verlust möglich sein soll.
Die Pauschalen werden für jede Staffel neu berechnet.
 
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Payload
Daten-Nutzlast, die durch ein Protokoll oder eine Nachricht transportiert wird.
 
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Personalisierung
Zum Zeitpunkt der Personalisierung einer Chipkarte wird die Chipkarte einer Person oder einem System zugeordnet .
Zu unterscheiden ist hierbei die elektrische Personalisierung des Chips und die optische Personalisierung des Chipkartenkörpers.
Bei der optischen Personalisierung werden alle Karten-bzw Personen-individuellen Daten z.B. per Laserung oder anderen Drucktechniken Auf den Kartenkörper aufgebracht.
Bei der elektrischen Personalisierung werden alle individuellen Daten in den Chip eingebracht (Angaben zum Subject etc).
 
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PIN
Die "Persönliche Identifikationsnummer" - PIN - ist die Geheimzahl zB einer Signaturkarte oder einer Kreditkarte, die beim Online-Banking oder bei Geldausgabeautomaten zur Identifizierung des Karteninhabers dient. Bei Smart Cards dient eine PIN häufig zum Schutz von vertraulichen Daten auf dem Chip, beispielsweise dem geheimen Schlüssel.
 
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PKCS
Public Key Cryptographic Standards.
Bezeichnet eine Reihe wichtiger kryptografischer Standards.
 
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PKI
Public KEy Infrastruktur.
In einer Public Key-Infrastruktur werden kryptographische Schlüssel und digitale Zertifikate ausgestellt. Die Zertifikate verbinden gleichsam die Identität einer Person, Institution oder eines Program ( zb WebServer) mit einem kryptographische Schlüssel.
Mit Hilfe dieser Schlüssel und Zertifikate kann dann die Integrität von elektronischen Daten geprüft werden. Ebenso können damit Daten für einen Zertifikatsbesitzer verschlüsselt sowie eine sichere Authentifizierung einer Identität durchgeführt werden.
 
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Praxisausweis
Praktische Realisierung der SMC-B. Ein Praxisausweis wird in der Telematik-Infrastruktur (TI) benötigt, um eine Praxis (Arzt oder Zahnarztpraxis) an einem Zugangsknoten und geeigneten Fachdiensten der TI zu legitimieren. Auch im Offline-Zugriff auf die eGK spielt der Praxisausweis eine entscheidende Rolle, da er entsprechende CV-Zertifikate für den Zugriff auf die Gesundheitskarte enthält.
 
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Primärsystem
Im Kontext der Telematik-Infrastruktur werden Systeme, die bei Leistungserbringern eingesetzt werden als Primärsysteme bezeichnet.
Ausprägungen davon sind Praxisverwaltungssysteme (PVS) bei dem niedergelassenen Arzt, ein Krankenhausinformationssystem (KIS) oder ein Apothekenverwaltungssystem (AVS)
 
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proOnlineVSDD
Eine Rahmenbedingung für den Rollout der eGK ist die erfolgreiche Erprobung der Online-Funktionalität der dezentralen und zentralen Komponenten der zukünftigen Telematik-Infrastruktur im Feld. Insbesondere wird hier die Online-Aktualisierung und -Nachstrukturierung getestet. Da die RVO-Testungen aufgrund von Ausschreibungsfristen und anderen Randbedingungen diese Fähigkeiten nicht zeitnah nachweisen konnten, wurde das FuE-Projekt ProOnlineVSDD gestartet.
 
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Protection Profile
Siehe Schutzprofil
 
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Pseudonym
Von griech. pseudonymos = mit falschem Namen Ein Pseudonym ist im Ursprung ein Ersatzname anstelle des echten Namens zur Verbergung der Identität.
In einem X.509 Zertifikat kann innerhalb des Subjects ebenfalls ein Pseudonym verwendet werden. Das Pseudonym muss dann als solches kenntlich gemacht werden. Die wird im Common Name des Subjects durch dir Hintenanstellung von ":PN" erreicht.
 
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Pseudonymisierung
Die Pseudonymisierung ist das Ersetzen von Identifikationsmerkmalen einer Person innerhalb eines Datensatzes durch ein eindeutiges Kennzeichen (z.B. eine Buchstaben- und/oder Zahlenkombination). Der Sinn des Pseudonymisierens ergibt sich aus § 3 Abs. 6a Bundesdatenschutzgesetz: Pseudonymisieren ist das Ersetzen des Namens und anderer Identifikationsmerkmale durch ein Kennzeichen zu dem Zweck, die Bestimmung des Betroffenen auszuschließen oder wesentlich zu erschweren.
Bei der Pseudonymisierung ist geeigneten Vertrauensstellen weiterhin möglich, vom Pseudonym auf die Person zur+ckzuschliessen. Dies unterscheidet die Pseudonymisierung von der Anonymisierung.
 
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Public Key Infrastruktur
siehe PKI
 
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PUK
PUK ist die Abkürzung von Personal Unblocking Key und dient dazu, eine Chipkarte mit PIN-geschützen Funktionen zu entsperren, wenn mehrmals hintereinander eine falsche PIN (Personal Identifikation Number) eingegeben wurde. Die Anzahl der Versuche zur PIN Eingabe zählt der Retry Counter. Für die Anzahl der PIN Eingabe Versuche ist eine Obergrenze gesetzt.
Nicht jede PIN geschützte Chipkarte besitzt auch eine PUK.
 
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PVS
Praxisverwaltungssystem , siehe auch Primärsystem
 
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