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Glossar zur elektronischen Gesundheitskarte

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C2S
Card-To-Server
 
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CA
Certification Authority
Die CA ist für die Erzeugung, Ausgabe und Verwaltung von elektronischen Zertifikaten zuständig. Auf Antrag eines Zertifikatnehmers - und gegebenenfalls nach erfolgter Prüfung durch die RA - werden persönliche Schlüssel und Zertifikate erstellt.
 
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CAMS
Card Application Management System
Das Kartenapplikationsmanagement beinhaltet die Verwaltung der auf der Chipkarte gespeicherten Anwendungen sowie der zugehörigen Daten.
 
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Card to Card -Authentisierung (C2C)
Die einseitige oder gegenseitige Authentisierung mittels CV-Zertifikaten und asymmetrischer kryptografischer Verfahren zwischen zwei Karten wird auch als C2C-Authentisierung bezeichnet. Das Authentisierungsprotokoll bei gegenseitiger C2C -Authentisierung kann auch die Schlüsselvereinbarung für die Unterstützung eines vertrauenswürdigen Kanals mittels Secure Messaging beinhalten. In Kontext der elektronischen Gesundheitskarte sind die zwei Karten entweder Gesundheitskarte und Heilberufeausweis oder Gesundheitskarte und die sogenannte Sicherheitsmodulkarte.
 
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Externe Links*):http://www.dimdi.de/static/de/ehealth/karte/index.htm  

CardVerifiable-Zertifikat
Ein CV-Zertifikat (CVC) ist ein in ISO 7816-8 beschriebenes Zertifikat, das von einer Karte intern interpretiert und geprüft werden kann. Mittels CVC stellt eine Karte den öffentlichen Schlüssel ihres kartenindividuellen asymmetrischen Schlüsselpaares anderen Karten bereit bzw. kann öffentliche Schlüssel anderer Karten gesichert importieren. Ein CVC enthält daneben die Certificate Holder Authorization (CHA) mit einer Rollenkennung, z.B. Arzt oder Apotheker. Zur Prüfung der Signatur eines CVCs wird ein in der Karte gespeicherter öffentlicher Schlüssel einer Zertifizierungsinstanz benutzt.

Beispiel für eine konkrete Realisierung einer Chipkarte mit einer CVC-Anwendung ist die Health Professional Card (HPC).
Die HPC benutzt CV-Zertifikate u.a. um den rechtskonformen Zugriff per C2C-Authentisierung auf die elektronische Gesundheitskarte(eGK) durchführen zu können.

Im Rahmen der Testmaßnahmen zur elektronischen Gesundheitskarte(eGK) ist eine dreistufige Zertifikatshierarchie der CV-Zertifikate mit gemeinsamer Root für HPCs und eGKs vorgesehen. Unter http://www.gematik.de/ sind erste Dokumente zum Thema CVC in den Testmaßnahmen zu finden. (Stand 5/2006)
 
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CAVE
Im Rahmen der Arzneimitteltherapie-Sicherheitsprüfung relevanter Begriff. Erläuterung der ABDATA:
CAVE ermöglicht eine automatische patientenindividuelle Arzneimittel-Risiko-Prüfung bei der Verordnung und Abgabe von Arzneimitteln auf der Basis von ABDA-Datenbank und ABDAMED.
Ziel ist eine umfassende Qualitätssicherung der Arzneimitteltherapie für alle Beteiligten - Arzt, Apotheker und Patient - und damit eine Erhöhung der Arzneimittelsicherheit.
Die Prüfung berücksichtigt persönliche Merkmale wie Alter und Geschlecht, Anamnese und Medikationshistorie. Voraussetzung ist die Speicherung der Patienten-Merkmale in strukturierter Form.
Im Praxiscomputer optimiert CAVE durch Berücksichtigung relevanter Patienten-Merkmale die Arzneimittelauswahl bei der Verordnung. Im Apothekensystem weist CAVE auf patientenindividuelle Arzneimittel-Risiken bei der Selbstmedikation und bei den - unter Umständen von verschiedenen Ärzten - verordneten Arzneimitteln hin.
CAVE stellt Codierungen für eine standardisierte elektronische Kommunikation der Patienten-Merkmale zur Verfügung.
 
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Certificate Policy
Eine Certificate Policy ist eine Anzahl von Regeln, die die Rahmenbedingungen für die Ausstellung von Zertifikaten einer Zertifikatsklasse beschreibt, z.B.
  • die für die Ausgabe verantwortliche Institution
  • den Kreis der berechtigten Antragsteller
  • die Gültigkeitsdauer der Zertifikate
  • die Identititätsprüfung des Antragstellers

  • Kurz Definition in RFC 2527 :
    A named set of rules that indicates the applicability of a certificate to a particular community and/or class of application with common security requirements. For example, a particular certificate policy might indicate applicability of a type of certificate to the authentication of electronic data interchange transactions for the trading of goods within a given price range.
    Siehe auch: Certification Practice Statement
     
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    Externe Links*):www.ietf.org/rfc/rfc2527.txt  

    Certificate Practice Statement
    Ein Certificate Practice Statement (CPS) ist eine vom Zertifizierungsdiensteanbieter zusammengestellte Dokumentation von technisch orientierten Regeln für die Erstellung von Zertifikaten. Während eine Certificate Policy mehr die Richtlinienen bestimmter Zertifikatsklassen beschreibt, beschreibt das CPS die für alle Zertifikatsklassen gleichen Basisrichtlinien. Kurz Definition in RFC 2527:
    A statement of the practices which a certification authority employs in issuing certificates.
    Vergleiche auch Certificate Policy.
     
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    Common PKI
    Common PKI Spezifikation 2.0 (ehemals ISIS-MTT)
    (Stand Feb.2009)

    Die Common PKI Spezifikation berücksichtigt alle geschäftsrelevanten elektronischen Signaturen bis hin zur qualifizierten elektronischen Signatur, mit der den Formvorschriften im Privat- und Verwaltungsrecht entsprochen werden kann. Außerdem beinhaltet die Commpn PKI Spezifikation auch Sicherheitsfunktionalitäten für Secure eMail mit unterschiedlichen Sicherheitsniveaus und die Kompatibilität zu den international akzeptierten Standards. Hierdurch wird die schnelle Verfügbarkeit von interoperablen Sicherheitsprodukten sowohl auf der Ebene der Zertifizierungsdiensteanbieter als auch auf der Anwenderebene (Clientseite) ermöglicht.

    Die aktuelle Version der Spezifikation besteht aus den folgenden Teilen:

    Part 1: Certificate and CRL Profiles
    Part 2: PKI Management
    Part 3: CMS based Message Formats
    Part 4: Operational Protocols
    Part 5: Certificate Path Validation
    Part 6: Cryptographic Algorithms
    Part 7: Signature API
    Part 8: XML based Message Formats
    Part 9: SigG Profile
     
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    Common PKI Spezifikation
    Common PKI Spezifikation 2.0 (ehemals ISIS-MTT)
    (Stand Feb.2009)

    Die Common PKI Spezifikation berücksichtigt alle geschäftsrelevanten elektronischen Signaturen bis hin zur qualifizierten elektronischen Signatur, mit der den Formvorschriften im Privat- und Verwaltungsrecht entsprochen werden kann. Außerdem beinhaltet die Commpn PKI Spezifikation auch Sicherheitsfunktionalitäten für Secure eMail mit unterschiedlichen Sicherheitsniveaus und die Kompatibilität zu den international akzeptierten Standards. Hierdurch wird die schnelle Verfügbarkeit von interoperablen Sicherheitsprodukten sowohl auf der Ebene der Zertifizierungsdiensteanbieter als auch auf der Anwenderebene (Clientseite) ermöglicht.

    Die aktuelle Version der Spezifikation besteht aus den folgenden Teilen:

    Part 1: Certificate and CRL Profiles
    Part 2: PKI Management
    Part 3: CMS based Message Formats
    Part 4: Operational Protocols
    Part 5: Certificate Path Validation
    Part 6: Cryptographic Algorithms
    Part 7: Signature API
    Part 8: XML based Message Formats
    Part 9: SigG Profile
     
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    COS
    Card Operating System.
    Weltweit übliche Bezeichnung für ein Chipkarten-Betriebssystem
     
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    CP
    Certification Policy
     
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    CPS
    Certificate Practice Statement
     
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    CRL
    CRL ist die Abkürzung für Certificate Revocation List. Wird Beschrieben in RFC 2459. Aktuell (05.2005) wird die Version 2 verwendet. Die CRL ist eine Zertifikats-Sperrliste und dient der CA zur Veröffentlichung von Zertifikaten, die vor Ablauf ihrer Gültigkeit gesperrt wurden. Alle in einer Sperrliste aufgeführten Zertifikate sind ab dem Zeitpunkt der Publikation ungültig.
     
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    Cross-Zertifikat
    Cross-Zertifikate beeinflussen die Struktur einer Zertifikats-Hierarchie.. Öffentliche Schlüssel können als öffentliche Informationen angesehen und deshalb auch von anderen verwendet werden. Daher ist es möglich, dass sie von mehr als einem Zertifikat bestätigt werden. Ist dies der Fall, so findet eine Cross-Zertifizierung statt.
     
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    Cryptoki
    Cryptographic Token Interface. In PKCS#11 definierte Schnittstelle zum Austausch kryptografischer Daten
     
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